Leistungen für Patienten, Fallbeispiel 17

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Patient: männlich, 56 Jahre

Nach klinischem und röntgenologischen Befund des Patienten war nur ein Zahn in der Übergangsphase zu erhalten. Alle anderen Zähne mußten entfernt werden. Dieser Zahn diente in der Einheilphase der Implantate zur Stabilisation eines herausnehmbaren Interimsersatzes. Nach Entfernen der Zähne mußte der Unterkiefer rechts mit Hilfe von gefriergetrocknetem Knochen (B.I.S., Leiden, NL) und Gore-Tex-Membranen (Fa. Gore, 3I, Karlsruhe) aufgebaut werden. Nach vollständiger Integration des Augmentates wurde nach ca. 4 Monaten implantiert. Es wurden 7 Implantate gesetzt, die eine festsitzende Versorgung im Unterkiefer tragen sollten. Der Zahn 35 wurde solange belassen, bis die endgültige Brückenkonstruktion eingegliedert werden konnte. Die 7 Implantate wurden mit einer festsitzenden Brückenversorgung verbunden.

Zu dem gefriergetrockneten Knochen ist zu bemerken, daß in Deutschland dieser Knochen nicht mehr angewendet werden darf. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegt keine Genehmigung eines Regierungspräsidenten oder des Bundesgesundheitsaufsichtsamtes vor. Der Patient wurde über die Verwendung humanen Knochens informiert und hat ausdrücklich sein Einverständnis gegeben.

Der augmentierte Bereich in regio 48 bis 46 unterscheidet sich röntgenologisch nicht von den anderen Bereichen des Kiefers. Histologische Untersuchungen dieses Bereiches konnten bis heute nicht durchgeführt werden.

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